PRESSESPIEGEL

„KASIMIR UND KAROLINE“
von Ödön von Horváth, TheaterInKempten (Stadttheater)

"Horváths Figuren reden klischeehaft und allgemein. Zwischen den Zeilen aber, in den Redepausen, da kann man in die Abgründe ihrer verlorenen Seelen schauen. Das war großartig umgesetzt. (...) Sara Sommerfeldt spielt sehr glaubhaft ihre Karoline, die sich zu etwas Höherem aufschwingen will. Einerseits romantisch naiv, andererseits kokett berechnend liefert sie sich den unverhohlen lüsternen Herren Rauch (Horst Herrmann) und Speer (Richard Aigner) aus. Ein erstklassiger Theaterabend mit Gänsehauteffekten, der jedoch nie zu schwer geriet und ein begeistertes und glückliches Premierenpublikum hinterließ." Jana Schindler, Allgäuer Zeitung, 23.2.2011

"Eigentlich hatte Karoline sich doch nur mit ihrem Bräutigam Kasimir auf dem Oktoberfest amüsieren wollen. Doch als die Nacht zu Ende geht, ist die Liebe zerbrochen. Im rosa Kleidchen und mit aufgelöster Frisur verabschiedet Karoline ihre Träume (...). Regisseur Oliver Karbus (...) nimmt die Helden ernst. Er macht aus Kasimir (Benjamin Ulbrich) und Karoline (Sara Sommerfeldt) keine Festzelt-Karikaturen, sondern fühlt sich ein in zwei strauchelnde Glückssucher - (...) in Karolines Lebenshunger und in ihre Verletzlichkeit. In Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bruneck wurde für diese Eigenproduktion ein Ensemble gewonnen, dem es gelingt, die entschlackte Version des Stückes mit Intimität aufzuladen." Nadia Pantel, Süddeutsche Zeitung, 21.2.2011

"Stadelmann spricht von einer «Traumbesetzung», die sie sich als Dramaturgin zusammen mit Karbus ausgesucht hat. (...) Sara Sommerfeldt als Karoline-Darstellerin sei ein «absoluter Glücksfall», so Karbus (...)." ​Allgäuer Zeitung, 17.2.2011​

​„EXPEDITION IN DIE WELT DER KLEINIGKEITEN“
Ringelnatz-Lesung im Kiesel K42 in Friedrichshafen​​​

"(…) Aber auch von weniger gehörten Sprachschätzen malen die versierten Schauspielerinnen Julia Heinze und Sara Sommerfeldt ein höchst amüsantes und spritziges Bild der grotesken Unsinnpoesie: in farbiger, lebhafter Artikulation und mit einem Augenzwinkern, spritzig, spöttisch, ausgelassen oder derb. Überraschend tragen sie stellenweise Zeilen gesanglich oder im Duett vor. Da hüpft das Zwerchfell ob der Wortverdreher und verbalen Dreistigkeiten und der schrulligen Lebenswahr- und -weisheiten. (...) Was zum Schluss tobt im Haus, ist verdientermaßen Beifallsgebraus." ​Elfi Braschel, Südkurier, 1. April 2008​

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"Einen wahren Ansturm hat am Sonntagmorgen die musikalische Ringelnatz-Lesung im Kiesel unter dem Motto "Expedition in die Welt der Kleinigkeiten" erlebt. (...) Abwechselnd lesen Julia Heinze und Sara Sommerfeldt, hellwach und lebhaft lesen sie auch mal im Duett, singen und spannen die Männer mit ein." ​Christel Voith, Schwäbische Zeitung, 1. April 2008​

„DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER“
von August von Kotzebue; Regie: Martin Gelzer; Festspiele Heppenheim​

​​"Er reist an, weil er sich in die Tochter des Bürgermeisters verguckt hat, die allerliebste und trotz der schätzungsweise 44 Grad auf der Bühne (bei den Zuschauern: vermutlich 42) ungemein frische und adrette Sara Sommerfeldt." ​Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 25.7.2006​

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"(...) entwickelt der jähzornige und nicht minder eitle "Oberälteste" (Walter Renneisen) viel Temperament und Schwung, denen sich der Zuschauer kaum zu entziehen vermag. Sein Töchterchen Sabine hatte mit Sara Sommerfeldt eine nicht minder attraktive und sympathische Darstellerin." ​Frankfurter Neue Presse, Matthias Gerhart, 22.7.2006​

​​"Regisseur Martin Gelzer hat sein elfköpfiges Ensemble mit Bedacht ausgewählt, denn es wirkt außerordentlich homogen (...) auf der anderen Seite das junge und scheinbar unverbildete Liebespaar: Sara Sommerfeldt als bewegliche Sabine und Florian Stadler als hübscher Herr Olmers." ​FAZ, Adolf Fink, 25.7.2006​

 

"August von Kotzebues Komödie eröffnete am Donnerstag vor einem rundum begeisterten Publikum die Heppenheimer Festspiele. (...) Bürgermeisters Tochter Sabine, von Sara Sommerfeldt ebenso niedlich wie temperamentvoll vorgestellt, will den schrägen Sperling nicht zum Mann, stattdessen liebt sie einen Herrn Olmers aus der Residenzstadt." ​Echo, Johannes Breckner, 22.7.2006​

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"Eine Theater-Premiere, die glänzender hätte nicht ausfallen können: Das herrlich aufgelegte Ensemble durchweg hoch konzentriert (...) Als charmante Regisseurin der amourös motivierten kleinen Sozial-Revolution tritt Sara Sommerfeldt als Sabina auf." ​​Thomas Tritsch, Bergsträßer Anzeiger, 22. Juli 2006​

"Kotzebues Komödien-Klassiker bei Heppenheimer Festspielen bejubelt (...) Die Bürgermeistertochter Sabine (reizend kokett: Sara Sommerfeldt) soll den geckenhaften Hobbypoeten Sperling (...) heiraten. (...) So turbulent wie temporeich wirbelt das Ensemble (...) über Thomas Richters Trautes-Heim-Glück-allein-Bühne, dass es eine Lust ist." ​Markus Terharn, Offenbacher Post, 22.7.2006​

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"Das autoritäre und auf seine Privilegien pochende Stadtoberhaupt, (...und seine) dünkelhafte, biedere Frau Mutter (Elke Twiesselmann) (...) beschließen, die entzückende Sabine (Sara Sommerfeldt) mit dem - wohlhabenden - Tölpel und Jungpoeten Sperling (Lars Weström) zu verheiraten. Die aber liebt den liberalen Olmers (Florian Stadler), (...). Mit erfrischender Lässigkeit und einigen Finten schlagen schließlich beide gemeinsam (...) die Biedermänner und -frauen (...) mit ihren eigenen Waffen." Julia Richter​

 

„HAMLET“
von William Shakespeare; Regie: Oliver Karbus; Stadttheater Bruneck

"Sara Sommerfeldt stellt Ophelia dar, (...), doch daneben spielt jeder noch weitere Rollen. (...) Am Stärksten ist die Inszenierung folgerichtig, wenn es zur Sache geht. (...) dann wird wird es so echt, wie es Menschen möglich ist, sogar noch ein bißchen echter. (...) Ein großer Abschied mit einem großartig verdichteten Shakespeare und einem bis in die letzte Faser konzentrierten Ensemble." ​Heinrich Schwazer, Neue Südtiroler Tageszeitung, 26.4.2006​
​​"Die fünf Schauspieler tragen das dramaturgische Konzept voll mit und leisten Großartiges. (...) Sara Sommerfeldt ist Ophelia und auch Laertes. Alle drei spielen sie mit vollem Einsatz, in schonungsloser Verausgabung, auf Tuchfühlung mit dem Publikum." ​Hugo Seyr, Dolomiten, 28.4.2006​

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"Von Beginn an geht es bei dieser Produktion wild her: Es wird gekämpft, geweint, geschrien und "verrückt" gespielt. Sara Sommerfeldt, Irmgard Sohm, Martin Carnevali, Thomas Lackner und Oliver Pezzi zeigen hervorragende schauspielerische Leistungen." ju, Z, 23.4.2006​

​​​„DAS BLUT“
von Sergi Belbel; Regie: Helga Fleig; Teamtheater München

"Realismus prall auf der Bühne. Und doch weht ein Hauch von grausamem Märchen herein: mit Sara Sommerfeldt als schon elternlosem, rachelüsternen Terroristen-Kind, Metapher irregelaufener Ideologisierung." ​Malve Gradinger, Münchner Merkur, 17.10.2003

"Blut (...) heißt der Schocker des katalanischen Autors Sergi Belbel, den Regisseurin Helga Fleig im Teamtheater als schwarzhumoriges Märchen der bösen Art inszenierte (...). Geschickt hält sie die makabre Story in einem atemberaubenden Wechsel zwischen Farce und Realismus, zwischen Ekel und Komik. (...) die anderen Darsteller - nuanciert Sara Sommerfeldt und Julia Koschitz - (...) halten die Spannung in der beeindruckenden Aufführung." ​B. Welter, TZ, 17.10.2003

„ELEKTRA“
von Hugo von Hofmannsthal; Regie: Rainer Stephan; Festival der Regionen, Oberösterreich

"Lauer Abend, ruhiger See, Unterach: Auf einem Lkw-Anhänger tobt das Leben - verbal. (...) Es war eine Aufführung, bei der dem Wort die Bedeutung wiedergegeben wurde, Theater pur, ganz ohne Beiwerk. (...) Wie die Charaktereigenschaften und die Seelenlandschaften der beiden durch die stimmliche Flexibilität von Berivan Kaya (Klytemnästra), in erster Linie aber von Sara Sommerfeldt als Elektra vermittelt werden, ist packend. Sie weiß ihr Organ differenziert einzusetzen, wahrhaft zu wirken." ​Philipp Wagenhofer, Neues Volksblatt, 01.07.2003

 

„DAS DOPPELTE LOTTCHEN“
von Erich Kästner; Regie: Henning Bock; Staatstheater Stuttgart

​"Mit Sara und Lisa Sommerfeldt stehen nun in Stuttgart zwei junge Schauspielerinnen auf der Bühne, die sich eben nicht nur irgendwie ähnlich sehen, sondern tatsächlich Zwillinge sind. (...) ​Frisch und keck spielen die beiden, stets die gefährliche Grenze zum unangenehm Überdrehten meidend. " Stuttgarter Zeitung, 05.11.2002

"Am Ende, nach zwei Stunden Theaterschau nonstop, großer Jubel im Parkett. (...) Ansteckend ist (...) die Spielfreude des jungen Ensembles, die man vor allem bei den Zwillingen Sara Sommerfeldt als Lotte und Lisa Sommerfeldt als Luise beobachten kann. In Skaterhose und knallgelbem XXL-Shirt wirbeln sie mit kindlicher Unschuld und teenagerhafter Rotzigkeit das Leben ihrer Eltern durcheinander." Stuttgarter Nachrichten, 05.11.2002

"Zwischen Wien und München, Metzger Huber und Hotel Imperial meistern Luise und Lotte, superb gespielt von den Zwillingsschwestern Sara und Lisa Sommerfeldt, ihre vertauschten Rollen." ​Untertürkheimer Zeitung, 05.11.2002

„DIE 81 MIN. DES FRL. A“
von Lothar Trolle; Regie: Maja Kles; Staatstheater Stuttgart

​"...Und während sich Sara Sommerfeldt als rotbestrumpftes Frl. C fortwährend von ihrem Spiegelbild verfolgt sieht und dabei mit allen Facetten ihres schauspielerischen Könnens brilliert..." ​Esslinger Zeitung, 15.10.2001

"Die C schließlich zwingen ihre sexuellen Obsessionen, gegen die Rivalin ihres Spiegelbilds zu kämpfen. Dabei brennt sie ein mimisches und gestisches Feuerwerk zwischen dem Schleierblick des Vamps und furienartiger Eifersucht ab. Bis sie und ihre Kolleginnen wieder von der Realität zwischen Sahnejoghurt und Ketchup eingeholt werden." ​Stuttgarter Nachrichten, 15.10.2001

​„NACHTSCHWÄRMER“
von Thomas Oberender; Regie: Karin Koller; Nationaltheater Mannheim / schnawwl

​​"...Katinka Heise, Prisca Maier und Sara Sommerfeldt spielen überzeugend die drei Schwestern König, die sich jede Nacht die Füße blutig tanzen..." Stuttgarter Zeitung, 26.3.2002

"...Im neunköpfigen Schauspielerteam ragte vor allem Sara Sommerfeldt (als Gast) heraus, der man die Altersstufe der Schwärmerei, der haltlosen Lachanfälle und die ersten erotischen Erfahrungen vorbehaltlos abnehmen konnte..." ​Rhein-Neckar-Zeitung, 19.3.2002

„GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT“
von Jean-Paul Sartre; Regie: Renate Jett; Wilhelmatheater Stuttgart

"…Umso farbenprächtiger ist Sara Sommerfeldt (Estelle) als Barbiepuppe herausgeputzt, die ihr Selbstbewusstsein aus der Außenwirkung schöpft. Es ist imponierend, welche Ausstrahlungskraft die Schauspielerin aus diesem Image entfaltet.“ ​Stuttgarter Zeitung, 26.10.1999

"Estelle, die kleine, eitle, blonde Kindsmörderin, die - um sich selbst zu finden - stets einen Spiegel braucht. (...) Es ist die Kargheit des Raumes, das Fehlen jeder Ausstattung, die knappe Diktion der Sprache, das auf 70 Minuten zusammengedrängte, auch in Mimik und Gestik spärliche Spiel, das diese Aufführung im Wilhelmatheater zum Erlebnis macht. (...) Sascha Nathan (Garcin), Katja Bürkle (Ines) und Sara Sommerfeldt (Estelle) lächelten erst Staunen und dann Freude ins Publikum. Und weil Sartres Spiel um Hölle und Tod offensichtlich gefallen hatte, konnte auch Renate Jett, die Regissseurin, mitsamt ihrem Stab zufrieden sein." Stuttgarter Nachrichten, 28.10.1999